Sie blicken nicht mehr durch? Fensterreinigung!

Wenn es tagelang vor dem Fenster des Büros nach Nebel aussieht, wenn Ihre Auslagen im Schaufenster irgendwie grau wirken und Ihre Hotelgäste die bombige Aussicht nicht einmal bemerken, dann ist es wirklich an der Zeit: Ihre Fenster brauchen eine Reinigung. Professionelle Reinigungsdienste erledigen das schnell und unkompliziert. Aber wie reinigt man so ein Fenster richtig?
Marianne Schäfer21.02.2021Lesezeit: ca. 8 Minuten
Wir haben die wichtigsten Tipps und Tricks für eine schnelle und einfache Fensterreinigung für Sie zusammengestellt. Denn es kommt tatsächlich auf die Details an: Die Ausrüstung muss stimmen, das Putzmittel muss hartnäckiger sein als der Schmutz. Streifenfreien Glanz erhalten Sie nur mit der richtigen Wischtechnik. Wenn Sie also in Büro und Praxis, Gastronomie oder Öffentlichen Einrichtungen doch einmal selbst Hand anlegen wollen, sind Sie mit unseren Tipps und Tricks bestens verbreitet! Selbstverständlich dürfen Sie das Wissen um die richtige Fensterreinigung auch zu Hause in Ihrer Wohnung anwenden
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Alter Lappen und Wasser? Ist ein Anfang ...

Aber mit einem Anfang geben wir uns nicht ab, wir wollen es schließlich professionell haben. Und deshalb vergessen Sie den alten Lappen und den Wassereimer ganz schnell wieder. Stellen Sie sich stattdessen erst einmal eine Trittleiter bereit. Denn Sie wollen überall leicht herauskommen und auch am geöffneten Fenster einen sicheren Halt haben. Restaurants und Hotellobbys haben oft raumhohe Fenster. Ist Ihnen die Leiter zu unsicher, greifen Sie zu einem Teleskopstab. Mit etwas Übung kommen Sie damit bis an den oberen Rand des Fensters und wischen so streifenfrei sauber, als hätten Sie Ihr Putztuch direkt in der Hand.
Moment, Putztuch? Hieß es nicht eben noch, auf den Lappen verzichten wir? Nicht ganz. Sie benötigen einen sogenannten Einfacher. Das ist ein Werkzeug, mit dem Sie das Fenster mit Putzmittel einseifen. Und da tut es wirklich ein einfacher Lappen. Aber Sie benötigen auch noch etwas, um die Seifenbrühe und den Schmutz wieder vom Fenster zu bekommen. Da reicht der Lappen dann nicht mehr aus – ein Gummiabzieher sollte es also schon sein. Und der darf selbstverständlich auch einen Teleskopstab haben.

Mikrofaser, Baumwolle, Fensterleder: Eine Glaubensfrage?

Großmutter riet zu alter Zeitung, feine Haushalte hatten früher ein Fensterleder, und Sie haben bisher mit einem alten Geschirrtuch aus Baumwolle gewischt? Das funktioniert natürlich alles irgendwie – aber eben nur irgendwie. Perfekt streifenfrei gereinigte Fenster sind etwas anderes. Verzichten Sie auf Schwämme und Baumwolllappen. Diese Hilfsmittel nehmen zwar viel Wasser auf, geben aber auch alles wieder ab. Und zwar möglicherweise schon, bevor Sie das Fenster damit erreichen. Bei vielen Schwämmen bekommen Sie also nasse Füße, wenn Sie sie vollgesogen vom Putzeimer zum Fenster bewegen. Ihre Ärmel reinigen Sie dann gleich mit, denn das Wasser wird nicht am Fenster, sondern Ihren ausgestreckten Arm entlang laufen. Decken Sie sich stattdessen mit professionellen Reinigungstüchern ein.

Mikrofasertücher

Mikrofaser ist ein Sammelbegriff und hat mit dem genauen Material weniger zu tun als mit der Verarbeitung. Normalerweise handelt es sich um speziell versponnene Fäden aus einer Polyestermischung. Und zwar sind die Fasern bei so einem Tuch feiner gearbeitet als bei Seide (Baumwolle ist ohnehin gröber). Mikrofaser ist wasserabweisend: Sie wringen das Tuch aus, und es ist umgehend trocken. Und zwar wirklich trocken, nicht nur tropffrei.

Das gute als Fensterleder

Ein echtes Fensterleder ist fast unbezahlbar und eignet sich auch heute noch hervorragend, um ein Fenster nur mit klarem Wasser zu reinigen. Denn die Oberfläche der Tierhaut ist nicht glatt. Sie nimmt den Schmutz vom leicht eingeweichten Fenster beim Abziehen mit dem Leder einfach mit. Sehr starke Verschmutzungen und Verkrustungen erfordern allerdings mehrere Waschgänge. Fensterreinigung mit einem echten Fensterleder ist Handwerkskunst und eine fast meditative Angelegenheit. Heute gibt es künstlich hergestellte Fensterleder, die aus einem sehr dünnen Stoff bestehen. Dieser Stoff nimmt nahezu kein Wasser auf und erlaubt eine streifenfreie Reinigung der Fenster. Das Fensterleder muss mit warmem Salzwasser ausgespült werden, wenn Sie mit der Reinigung fertig sind.

Papier für streifenfreies Trocknen

Saubere Fenster ohne Wasserränder oder Streifen sind ein Traum. Wenn Ihre Großmutter Ihnen also beigebracht hat, das Fenster mit einer dicken Lage Zeitungspapier trocken zu reiben, hat die Dame Recht: Zeitungspapier (wie auch Küchenrolle) saugt Feuchtigkeit sehr gut und gibt sie nicht mehr ab. Das verhindert beim Polieren der großen, glatten Fensterflächen die Streifenbildung! Zeitungspapier ist zudem eine umweltfreundliche Lösung, denn das haben Sie ohnehin immer zur Verfügung. Ob Ihre Tageszeitung allerdings ausreicht, um die Fenster im ganzen Büro oder Ihrer mehrräumigen Praxis zu reinigen, wissen wir nicht …

Allzweckwaffe Gummiabzieher

Wenn es um die feuchte Reinigung großer, glatter Flächen geht, kommen Sie um den Gummiabzieher einfach nicht herum. Öffentliche Einrichtungen, Gastronomie und Hotellerie nutzt diese Wunderwaffe schon lange. Denn vor allem große Fensterfläche lassen sich so schnell von Wasser befreien. Gummiabzieher haben allerdings auch einen Nachteil: Sie hinterlassen Wasserreiniger, die mit einem anderen Hilfsmittel nachgewischt werden müssen.

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Der Fensterreiniger und Alternativen

Seifenhaltige Reinigungsmittel haben am Fenster nichts verloren, denn sie hinterlassen immer Seifenreste auf dem Glas. Ob Sie nun einen essigbasierten Fensterreiniger verwenden, ein Reinigungsmittel auf der Basis von Zitronensäure oder einen Spiritusreiniger, obliegt Ihren Präferenzen. Die Sprays sind allesamt gut geeignet. Lesen Sie sich die Gebrauchsanweisung vor der Anwendung gut durch, denn manche Reinigungsmittel dürfen nicht an die Dichtungen der Fenster gelangen, andere greifen die Rahmen an. Und wenn Sie der Umwelt einen Gefallen tun wollen, greifen Sie zu den entsprechend schonenden Reinigungsmitteln von den einschlägigen Marken. Der Kauf im Nachfüllpack reduziert Ihre Müllmenge, und tatsächlich stellen einige Anbieter die Kunststoffbehälter für das Reinigungsmittel schon seit einigen Jahren aus Recyclingmaterial her. Diese Marken dürfen Sie nicht nur im privaten Bereich verwenden, sondern auch für Geschäft, Ihre Praxis oder Ihr Büro.

Noch umweltfreundlicher: Hausmittel

Alternativen zu Glasreiniger gibt es durchaus. Handelsüblicher Essig oder Essigessenz kann genauso ins Putzwasser gegeben werden wie etwas Zitronensaft. Die enthaltenen Säuren lösen vor allem die Ablagerungen, die mineralhaltiges Wasser an den Fenstern hinterlässt. Von Schnaps als Reinigungsmittel raten wir ab, auch wenn immer wieder zu Alkohol für die Fensterreinigung geraten wird. Schwarzer Tee oder schlicht klares Wasser sind dagegen kostengünstige und gute Alternativen zu Glasreiniger.

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Alles eine Frage der Technik: Planvoll vorgehen!

Sie beginnen idealerweise da, wo das Fenster am schmutzigsten sind. Und das sind erfahrungsgemäß die Silikonränder. Reinigen Sie die Dichtungen am Rand der Fenster zuerst, damit Sie den hier befindlichen Schmutz nicht bei der Fensterreinigung auf dem Glas verteilen. Sitzt der Dreck zu hartnäckig in der Dichtung, weichen Sie ihn kurz mit Spülmittel ein.
Erst dann, wenn dieser dicke, schwarze Schmier entfernt ist, reinigen Sie die Scheibe. Das ist ganz einfach, wenn Sie den Wischlappen in kreisförmigen Bewegungen von oben nach unten abwischen. Warum ausgerechnet von oben nach unten? So kann das Wasser von oben am Fenster schon langsam nach unten laufen und den Schmutz Vorzeichen, während Sie dem fließenden Wasser „hinterheroischen“. Beim Trockenreiben gehen Sie genauso vor. Die kreisförmigen Bewegungen garantieren, dass Sie wirklich alle Stellen erwischen und keine unbehandelten Ränder bleiben.
Die Arbeit mit dem Gummiabzieher beginnen Sie oben an der Kante. Ziehen Sie das Gummi so dicht wie möglich an der Kante entlang und bewegen Sie das Werkzeug dann in Schlangenlinien von oben nach unten. Entstehende Wasserränder arbeiten Sie gegebenenfalls nach. Wichtig: Je breiter der Gummiabzieher ist, desto weniger Ränder entstehen!

So haben Sie immer freie Sicht!

Sie können Die Fenster Ihres Büros immer dann reinigen, wenn Sie den Durchblick verlieren. Eine Fensterreinigung nach Bedarf ist auch für Praxen, Restaurants und Hotels durchaus üblich. Allerdings können Sie davon ausgehen, dass die Fenster spätestens alle zwei bis drei Monate schmutzig sind und eine Fensterreinigung vertragen können! An stark befahrenen Straßen und in exponierten Lagen auf dem Land herrscht mehr Luftverschmutzung, sodass eine Fensterreinigung an diesen Standorten häufiger nötig sein wird.
Legen Sie die Fensterreinigung nie auf sonnige Tage.Denn direkte Sonneneinstrahlung lässt das Wasser schnell trocknen, sodass garantiert Schlieren entstehen. Die frühen Morgenstunden sind auch im Sommer noch kühl, sodass Sie die Fenster an heißen und klaren Tagen vor 10:00 Uhr morgens trotzdem putzen können. Und die Jahreszeit? Das Ende des Frühjahrs, nach dem gröbsten Pollenflug, ist definitiv eine gute Zeit für die Fensterreinigung. Und im Herbst sollten Sie auch noch einmal Hand anlegen, denn jetzt entfernen Sie den Schmutz des Sommers.
Wichtig: Legen Sie vor der Fensterreinigung in Ihrem Büro, Ihrer Praxis oder der Öffentlichen Einrichtung respektive Gastronomie alles bereit, was Sie für die Reinigung benötigen! Und wenn Sie fertig sind, reinigen Sie Ihre Putzsachen. Denn mit vor Dreck stehenden Lappen reinigen Sie keine Fenster …
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